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Im Irak geht der Krieg in den Köpfen weiter
Die Terrorgruppe IS gilt als besiegt – von Versöhnung zwischen den Bevölkerungsgruppen kann allerdings keine Rede sein Der jesidische Minenspezialist lacht – höhnisch und bitter: «Hier haben wir die Strasse und einen drei Meter breiten Streifen links und rechts von Sprengsätzen geräumt.» Die eigentliche Strassensperre ist ein Auto der Jesidenmiliz, das den Feldweg verstellt. Niemand soll in das Dorf Bashika eindringen. Wer die Blockade durchbrechen wollte, müsste über die Äcker fahren, wo die Sprengsätze des selbsternannten Islamischen Staats liegen. Die Jesiden dürfen sie nicht räumen, weder die irakische Armee noch die kurdischen Peschmerga geben dazu ihre Erlaubnis. (…) Erschienen in: NZZ, 19.10.2019
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Die Nahostversteher
9/11, Ghadhafis Sturz, Arabischer Frühling, Islamischer Staat – im Nahen Osten kommt nie Langeweile auf. Für die deutsche Zeitschrift «Zenith» ist dies die Raison d’être. Als das Magazin vor 20 Jahren in Hamburg von sechs Studenten gegründet wurde, schien sich in der arabischen Welt allerdings wenig zu bewegen. Mit Saddam Hussein, Muammar Ghadhafi und Hosni Mubarak herrschten Despoten mit Ewigkeitsanspruch, und noch am aufregendsten waren die Auseinandersetzungen um die Plagiate des deutschen Fernsehredaktors Gerhard Konzelmann, der mit Scholl-Latour die Landschaft der Orientdeuter dominierte. «Allahs neues Weltreich» oder «Das Schwert des Islam» hiessen die üblichen Titel. (…) erschienen in: NZZ, 31.8.2019
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Kommando Spezialkräfte im Mittelpunkt der Verdachtsfälle
erschienen bei: SWR Aktuell, 21.3.2019, 11∶50 Uhr Recherchen des SWR zeigen: Der Militärische Abschirmdienst MAD scheint von rechten Strukturen beim Kommando Spezialkräfte (KSK) überfordert. RECHTSEXTREME TENDENZEN IN DER ARMEE Zwölf rechtsextreme Verdachtsfälle, eine Ampel als Bewertungsmuster für Extremisten, das Schlagwort „Schattenarmee“, der Codename Hannibal, fehlgeschlagene Durchsuchungen, Hitlergrüße bei einer Geburtstagsfeier. Und immer wieder die Frage dahinter: Ist die Bundeswehr oder sind bestimmte Teile der Armee von Rechtsextremen oder anderen Extremisten durchsetzt? Recherchen des SWR zeigen: Der Militärische Abschirmdienst MAD scheint von rechten Strukturen beim Kommando Spezialkräfte (KSK) überfordert. Im Zentrum der Spekulationen steht das KSK, das Kommando Spezialkräfte, eine 1100 Mann starke Eliteeinheit, die in aller Verschwiegenheit heikle Missionen durchführt.…
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Deals mit der Holz-Mafia?
„Gorch Fock“-Sanierung erschienen bei: Tagesschau.de, 15.3.2019 Neue Korruptionsvorwürfe überschatten die Sanierung der „Gorch Fock“: Ein Lieferant soll Deals mit der asiatischen Holz- Mafia abgeschlossen haben. Die Hamburger Firma wehrt sich. Die „Gorch Fock“ steckt seit langem in der Kritik: die lange Liegezeit, die explodierenden Reparaturkosten, möglicherweise Korruption. Und nun soll der Holzlieferant des Schiffes nach Angaben der britischen Umweltorganisation EIA (Environmental Investigation Agency) auch noch zweifelhafte Deals mit einer Holzmafia in Asien abgewickelt haben, um das begehrteste Holz der Welt zu kaufen: Teak aus Myanmar, das vor allem bei Yachten, Superyachten und der „Gorch Fock“ verwendet wird. (…)
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ARD Weltspiegel: Vom Befreier zum Monster
Geplant war eine Foto-Reportage über die Helden von Mossul. Als Ali Arkady mit der Spezialeinheit „Emergency Response Division“ des Innenministeriums loszog, um die Befreiung von Mossul zu dokumentieren, wurde schnell klar: Aus Helden waren Monster geworden. Vergewaltigung, Folter und standrechtliche Erschießungen, das ist die Realität, die Ali Arkady dokumentierte. https://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/weltspiegel/sendung/irak-mossul-spezialeinheit-100.html
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Gefangen auf Lesbos
Eine Reportage von der Insel Lesbos über die Lage der Flüchtlinge Für Amnesty International Deutschland Schon am frühen Morgen pfeift der Wind über das Hafenbecken von Mytilini und fährt den Flüchtlingen aus Afghanistan, Syrien und dem Irak unter ihre Jacken. Ein paar Dutzend von ihnen haben sich hier, in der Hauptstadt der griechischen Insel Lesbos, versammelt. Sie wollen nicht mehr im überfüllten, sechs Kilometer entfernten Lager Moria bleiben, das ihnen von der griechischen Regierung als Unterkunft zugewiesen wurde. Sie spüren, wie sie dort kaputtgehen, wie durch die zermürbend langsame Bearbeitung ihrer Asylanträge der Frust in ihnen hochkocht. https://www.amnesty.de/informieren/amnesty-journal/griechenland-gefangen-auf-lesbos
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Den Atlantik vor Augen
erschienen im Amnesty-Magazin, September 2017 Spanien zahlt Mauretanien viel Geld dafür, die Migration Richtung Kanaren zu kontrollieren. Die ehemaligen Sklaven, die Hratins, profitieren davon nicht. Von Alexander Bühler, Nouakchott Am Badestrand Nouakchotts zeigt die Jeunesse Dorée Mauretaniens, was sie kann. In schweren Geländewagen liefern sich die jungen Männer Wettrennen mit Fahrern von Quadbikes, mit heulenden Motoren pflügen die dicken Reifen durch den Sandstrand. Ihre Freunde beobachten das Spektakel begeistert, laut dröhnt Musik. Zehn Kilometer weiter südlich, am Fischereistrand der Hauptstadt des westafrikanischen Landes, rieseln Fischschuppen in den Sand, eine Mauretanierin macht ihre Ware verkaufsfertig. Um sie herum Hunderte Menschen. Manche ziehen bunt bemalte Fischerboote an Land, andere bringen wagenradgroße Körbe…
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Reportage: Gipfeltreffen der Krawalltouristen
Am Hamburger G-20 Gipfel sind die Proteste teilweise in kriegsähnliche Szenen eskaliert. 21,000 Polizisten konnten das Geschehen kaum unter Kontrolle bekommen.
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Wenn Sklaverei von Gott gegeben ist
Im westafrikanischen Mauretanien sollen Sklaven fünf bis 15 Prozent der Bevölkerung ausmachen. Trotz eines gesetzlichen Verbots dienen sie seit Generationen ihren „Herren“ als Hausangestellte oder Viehtreiber. Die Leibeigenen hoffen auf das Paradies und zementieren so die Vorherrschaft der hellhäutigeren Mauren. Widerstand regt sich nur langsam. zum Nachhören und lesen: deutschlandfunkkultur.de
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Alibaba und die 40 Schlauchboote
Auf der chinesischen Online-Plattform werden Boote eigens für Schlepperdienste verkauft. Kriminelle Schlepper machen in Libyen gute Geschäfte mit Flüchtlingen. Um ihre menschliche Ware nach Europa zu bringen, kaufen sie Boote online, per Mausklick.




















